Reiskocher

Reis bekommt man heute in vielfältigen Variationen und auch Geschmacksrichtungen zu kaufen. Meist befindet er sich in praktischen Kochbeuteln. Losen Reis bereitet man am besten in einem speziellen Reiskocher zu, den es in vielen Variationen zu kaufen gibt.

Die ersten automatischen Reiskocher wurden in den 50er Jahren in Japan vermarktet. Reiskocher gibt es heute in unterschiedlichen Preiskategorien, die vor allem von der Größe des Gerätes abhängig sind (vgl. Reiskocher).

Die Funktionsweise eines Reiskochers

Die Funktion eines Reiskochers ist denkbar einfach und man benötigt keine speziellen Fähigkeiten, wie sonst beim Kochen. Man gibt zunächst den Reis und genügend Wasser in den Kocher. Danach wird der Deckel geschlossen und der Kocher aktiviert. Der vorhandene Temperatursensor überwacht die Temperatur während des Kochens. So lange das Wasser im Kocher befindlich ist, bleibt die Temperatur meist bei 100 Grad Celsius bestehen. Sobald das Wasser im Kocher verdampft oder vom vorhandenen Quellreis aufgenommen ist, steigt die Temperatur und der vorhandene Sensor im Reiskocher schaltet sich automatisch ab oder bleibt auf dem Status auf „warm halten“ stehen. Das Wasser ist zu diesem Zeitpunkt weitestgehend verkocht und das Gerät schaltet sich automatisch ab. Dieser Abschaltmechanismus funktioniert normalerweise temperaturabhängig. Der vorhandene Temperatursensor ist normalerweise ein Dauermagnet, der für eine bestimmte Curie-Temperatur vorgesehen ist. Er ist zwischen Topfboden und Heizelement befestigt. Der Magnet hält den über speziellen Federn vorhandenen Schaltkontakt. Beim Erreichen seiner Curie-Temperatur verliert er seinen Magnetismus.

Vorteile

Der wesentliche Vorteil eines Reiskochers liegt vor allem darin, dass die Zubereitung von Reis hiermit nicht ständig beobachtet werden muss. Bei der herkömmliche Zubereitung von Reis im Kochtopf ist dies der Fall, vor allem dann, wenn der Reis zu Überkochen droht. Der Reis schmeckt zudem besser, wenn sich während des Kochens kein Kondenswasser bildet. Bei modernen und neueren Reiskochern wird das Wasser auf anderem Wege zum Heizelement zurückgeleitet, um dann dort wieder zu verdampfen zu können.

Der Reis kann in diesem speziellen Kocher auch nicht anbrennen. Durch die Antihaftbeschichtung, die ein solcher Kocher heute meist besitzt brennt der Reis nicht an und lässt er sich nach der Anwendung ganz einfach mit einem angefeuchteten Schwamm reinigen. Der Reiskocher schaltet sich zudem von allein ab, wenn der Reis fertig gekocht ist. Die meisten Reiskocher verfügen über die Funktion des Warmhaltens, so dass der Reis auch gerne später gegessen werden kann. Im Gegensatz zu den herkömmlichen Kochmethoden im Topf bleibt der Reis noch Stunden nach dem Kochen noch in der bekannten fluffigen Konsistenz, wenn die Warmhalte-Funktion des Gerätes genutzt wird.

Außerdem ist der Kocher nicht nur zum Zubreiten von Reis sinnvoll, sondern auch zum Dämpfen von Gemüse und Fleisch.

Anwendungshinweise

Besonders wichtig ist eine vorhandene Antihaft-Oberfläche, die für eine einfachere Säuberung nach dem Kochen verantwortlich ist. Der Deckel sollte aus Metall gefertigt sein, und nach dem Schließen des den Garraum vollständig abdeckt. Außerdem sollte er leicht abnehmbar sein. Bei vollständiger Füllung des Kochers wird der Reis sich oben festsetzen und kann den Kocher auf diese Weise verschmutzen. Auf separate Dämpfstufen für anderes Essen oder Gargut und auch auf aufwändige Displays kann normalerweise verzichtet werden.